Vortrag: Ruanda und die Erinnerung an den Genozid - Hundert Tage, die Generationen prägen
Donnerstag, 18. Juni 2026, 19 Uhr
Haus Bachem, Königswinter
1994 wurde in Ruanda innerhalb von nur hundert Tagen rund eine Million Menschen der Tutsi-Minderheit getötet. Diese Tragödie prägt nicht nur die Geschichte, sondern wirkt bis heute nach – in den Geschichten der Überlebenden und in den Leben der jungen Generati- onen, die mit dem Wissen um Verlust, Überleben und Neuanfang aufwachsen.
Vom 23. April bis 4. Mai 2025 reiste eine Delegation des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und Erinne- rungsorte NRW nach Ruanda, um die Gedenkstätten des Genozids zu besuchen, sich mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen auszutauschen und die lebendige Erinnerungskultur kennenzulernen.
Saskia Klemp, M.A., aus Königswinter war dabei und berichtet von diesen Begegnungen. Im Mittelpunkt stehen die persönlichen Geschichten der Überlebenden – und die Frage, wie ihr Mut und ihr Erleben die jungen Generationen heute beeinflussen.
Die Präsentation verbindet historische Fakten mit ein- drucksvollen Berichten über Verlust, Hoffnung und Widerstand. Sie zeigt, wie Erinnerung über Generati- onen hinweg wirkt, Verantwortung weitergegeben wird und junge Menschen inspiriert, aus der Vergangenheit zu lernen. Die Geschichten machen greifbar, dass Erinnerung nicht nur Vergangenheit ist, sondern eine Brücke in die Gegenwart.
Der Vortrag ist offen für alle.
Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Königswinter, Haus Bachem, Sitzungssaal Dachgeschoss